VITAMIN-C  Infusionen

Definition: Vitamin C
Vitamin C, auch unter dem Namen Ascorbinsäure bekannt, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von dem Ungarn Albert Szent-Györgyi entdeckt. Es handelt sich hierbei um eine wasserlösliche organische Verbindung.

Das bewirkt Vitamin C im Körper
Eine der wichtigsten Eigenschaften der Ascorbinsäure ist ihre Fähigkeit, im Körper gebildete sogenannte freie Radikale zu eliminieren. Die Spurenelemente Zink, Selen oder Mangan arbeiten dabei zusammen mit Vitamin C wie ein „Rostschutzmittel“: Das bedeutet, dass sie die Zellen des Körpers vor der Oxidation durch freie Radikale schützen.

Vitamin C hilft so dabei, das menschliche Immunsystem zu stärken und die Anfälligkeit für Erkältungen, aber auch für Allergien, Asthma oder Rheuma zu senken. Darüber hinaus benötigt der Körper es für den Aufbau des Bindegewebes, den Kollagenaufbau, zum Ankurbeln von Entgiftungsprozessen in der Leber sowie zum Binden und Ausscheiden von Schadstoffen. Deshalb werden Vitamin C Infusionen hochdosiert auch in der ästhetischen Medizin eingesetzt.

So viel Vitamin C benötigt der Mensch pro Tag
Da der menschliche Körper Vitamin C weder selbst produzieren noch, wie beispielsweise beim Vitamin B12 üblich, ein Depot anlegen kann, muss es dem Organismus ständig zugeführt werden. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt Männern 110 Milligramm Vitamin C pro Tag, Frauen hingegen benötigen mit 95 Milligramm etwas weniger. Kinder haben ebenfalls einen geringeren Tagesbedarf. Raucher (DGE: Männer 155 mg, Frauen 135 mg), Schwangere und stillende Mütter brauchen hingegen deutlich mehr.

Ursachen für einen Vitamin-C-Mangel
Eine der wichtigsten Ursachen für einen Mangel an Vitamin C ist die zu geringe Aufnahme von frischem Obst und Gemüse. Aber auch die in Antibiotika und Antidiabetika enthaltenen Sulfonamide sowie Acetylsalicylsäure, die sich beispielsweise in Aspirin findet, kommen als Auslöser infrage.

Eine besondere Risikogruppe für Vitamin-C-Mangel sind Raucher: Sie haben grundsätzlich eine geringere Plasmakonzentration an Vitamin C, selbst wenn sie die empfohlene Menge Ascorbinsäure über die Nahrung aufnehmen. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, sollten sie daher die Tagesaufnahme vorbeugend um 50 Prozent erhöhen. Zu den für einen Vitamin-C-Mangel anfälligen Personengruppen zählen außerdem Menschen mit Diabetes sowie Senioren.


Auswirkungen eines Vitamin-C-Mangels
Ein beginnender Vitamin-C-Mangel macht sich durch unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Erschöpfung und eine Schwächung des Immunsystems bemerkbar. Mit zunehmender Krankheitsdauer kommt es zu Entzündungen am Zahnfleisch und am Gaumen, zur Lockerung und sogar zum Ausfall der Zähne sowie zu Schwellungen der großen Gelenke. Betroffene, die diese Symptome an sich feststellen, können sich den Verdacht eines Vitamin-C-Mangels durch einen Arzt bestätigen lassen.